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Jan
29

Tresore und Waffenschränke mit biometrischem Verschlusssystem

Die Hartmann Tresore AG aus Paderborn präsentiert erstmals VdS-zertifizierte Tresore mit einem biometrischen Verschlusssystem

Tresore und Waffenschränke mit biometrischem Verschlusssystem

Fingerscanner für Tresore

VdS-zertifizierte Sicherheit per Fingerabdruck für Waffenschränke und Tresore

Mit dem ständig wachsenden Bedürfnis nach Sicherheit im privaten und geschäftlichen Umfeld werden zuverlässige Verschlusssysteme für Tresore und Waffenschränke immer wichtiger. Galten bisher Schlüssel, PIN-Code oder Chipkarte als „gesetztes“ Medium, richtet sich das Interesse inzwischen immer mehr auch auf biometrisch gestützte Verfahren.

Hohe Anforderungen an die Sicherheitstechnologie
Die Möglichkeit, personengebundene Merkmale zu speichern, die nicht verloren gehen oder vergessen werden können, ist ein wichtiges Kriterium bei der Überlegung, biometrische Fingerabdrucksysteme einzusetzen. Gleichzeitig müssen die Daten vor Diebstahl oder Ausspähung gesichert sein. Neben dem Sicherheitsaspekt muss die Technologie aber auch im täglichen Einsatz einwandfrei und zuverlässig funktionieren und einfach zu bedienen sein.
Dieser Spagat zwischen Sicherheit und Komfort ist die eigentliche Herausforderung für die Hersteller von biometrischen Sicherungssystemen und trennt „die Spreu vom Weizen“, denn gerade bei sicherheitssensiblen Anwendungen, zu denen auch Tresore und Waffenschränke gehören, muss auf das eingesetzte Verschlusssystem in jeder Hinsicht Verlass sein. Das Ziel, ein autarkes, zertifizierungsfähiges Fingerprintsystem zu entwickeln, das in der Lage ist, in Kombination mit einem elektronischen Hochsicherheitsschloss und mit nur einem (!) Finger Wertbehältnisse auf höchstem Sicherheits- und Komfortniveau bedienen und absichern zu können, lag allerdings lange Zeit in weiter Ferne.

Kaum Marktchancen ohne VdS-Zertifikat
Die Verbreitung dieser Technologie im Bereich der Tresore und Waffenschränke scheiterte in der Vergangenheit daher auch vor allem an der objektiven Überprüfbarkeit der Sicherheitslevel und an der fehlenden VdS-Zertifizierung. Eine solche Zertifizierung ist für Schlösser, die in höherwertigen, klassifizierten Tresoren verbaut werden sollen, zwingend erforderlich.
Die Prüfungen und Zertifizierungen der VdS Schadenverhütung GmbH – Europas Nummer Eins-Institut für Einbruchschutz und eine der anerkanntesten und weltweit führenden Sachverständigen- und Zertifizierungsstellen für Brandschutz und Security – basieren auf festgelegten Richtlinien bzw. europaweit anerkannten Normen. Diese Richtlinien enthalten praxisnahe, genau definierte und klassifizierte Anforderungen für die Prüfungen mit dem Ziel, Risiken bzw. Schäden zu minimieren oder ganz zu vermeiden. Die Objektivität der Verfahren und der Zertifizierung wird durch die Beteiligung von Fachleuten der Versicherer, der Polizei, der Wissenschaft, der Hersteller-Verbände und von der VdS GmbH selber sichergestellt.

Partnerschaft auf höchstem technologischem Niveau
Mit der neuen Produktreihe FinKey des Velberter Traditionsunternehmens Carl Wittkopp GmbH ist es jetzt gelungen, spezielle Sets, bestehend aus einem elektronischen Hochsicherheitsschloss und dem hochwertigen FinKey-System, für die VdS-Schlossklassen 1 und 2 (EN 1300 A/B) erfolgreich prüfen zu lassen. Damit sind alle Voraussetzungen für die VdS-Zertifizierung erfüllt, was bedeutet, dass es nun erstmals ein zertifiziertes Fingerabdruck-Erkennungssystem gibt, bei dem das Hochsicherheitsschloss mit nur einem Finger bedient werden kann.
„Die intensive Partnerschaft zwischen Wittkopp und unserem Unternehmen besteht auf internationaler Ebene bereits seit Jahren, und so waren wir bezüglich der Entwicklung der innovativen Systeme ständig auf dem Laufenden“, sagt Franz-Josef Zimmermann, Vertriebsleiter der HARTMANN TRESORE AG. „Wir haben bereits einige Tresore mit dem System ausgestattet, die derzeit in der Praxis getestet werden. Die Möglichkeit, als erstes Unternehmen aktiv mit der Vermarktung beginnen zu können, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Marktrelevante Innovationen schnellstmöglich in unser Portfolio zu integrieren und zu vermarkten, ist für uns als einem der führenden Anbieter von Qualitätstresoren in Europa selbstverständlich und auch notwendig“, so Zimmermann weiter.

Die Technologie: sicher, schnell und zuverlässig
Die FinKey-Systeme basieren auf der BioKey®-Technologie der Idencom Germany GmbH aus Berlin. „Es ist eine hervorragende technologische Leistung der Idencom, dass es gelungen ist, die BioKey®-Erkennungssoftware nochmals zu optimieren und damit überhaupt die Grundlage für ein so anspruchsvolles Prüfverfahren zu schaffen“, freut sich Ekkehard Gram, zuständiger Projektleiter der Carl Wittkopp GmbH. „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Die Sicherheitslevel sind extrem hoch und trotzdem funktioniert das System einwandfrei und erkennt berechtigte Finger blitzschnell. Diese Kombination in Verbindung mit dem VdS-Zertifikat wird für eine hohe Akzeptanz sowohl bei gewerblichen als auch bei privaten Tresorkäufern sorgen und die Technologie erfolgreich in den Markt einführen“, meint Gram weiter.
FinKey arbeitet mit dem thermischen Leseverfahren und einem Zeilensensor. Kopierbare Fingerabdruckspuren werden so bei Nutzung des Systems nicht zurückgelassen. Auch werden keine Fingerabdrücke als Ganzes gespeichert, sondern nur so genannte Minutien (charakteristische Punkte der Hautrillen), die mit einem speziellen Algorithmus verarbeitet und gespeichert werden. Fälschungssicherheit und Datenschutz stehen bei diesem Verfahren im Vordergrund. Bemerkenswert ist aber vor allem auch der schnelle Datenabgleich des Systems: Ein Prozessor mit 400 MHz Taktfrequenz sorgt für schnellen Austausch und Verarbeitung der benötigten Informationen. Insgesamt können 100 Finger im System abgespeichert werden. Die Kommunikation findet selbstverständlich mit einer speziellen Verschlüsselung statt. Neben diesen Qualitätsmerkmalen bietet FinKey aber noch weitere Besonderheiten. So sind die Gehäuse komplett vergossen und können auch bei schwierigen äußeren Bedingungen (von -20° C bis +85° C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 %) eingesetzt werden. Die Erkennungssoftware ist „selbstlernend“ und optimiert die abgespeicherten Finger nach speziell definierten Kriterien.
Die Bedienung des Systems ist einfach und erfolgt durch drei „Masterfinger“, die bei Inbetriebnahme festgelegt werden müssen. Nur diese „Master“ können Berechtigungen vergeben, blockieren oder löschen.

FinKey – 16 Sets für viele Anwendungsbereiche
Das FinKey-Angebotsspektrum umfasst insgesamt 16 verschiedene Sets, die nach dem „Baukastenprinzip“ zusammengestellt sind und Varianten für die VdS-Schlossklassen 1 und 2 beinhalten.
Ein Set besteht grundsätzlich aus der Leseinheit (Scanner), einer Relaisbox, einem Anschluss-Set, Kabel und Netzteil sowie dem Wittkopp-Hochsicherheitsschloss Remote 3000/3010. Je nach Ausführung kommen eine Fernbedienung, ein Notschloss, ein zweites Relais (z. B. zur Alarmschaltung), ein Audit-Set zum Auslesen der letzten Ereignisse oder ein TCP/IP-Paket für die Anbindung an Netzwerke hinzu. Durch diese Vielfalt lassen sich nahezu alle Anforderungen der Sicherheitsbranche erfüllen.
FinKey wird in zwei unterschiedliche Gehäuseformen angeboten: FinKey SL für die direkte flächenbündige Integration in Türen und FinKey FS für die Frontmontage auf Tresor- oder Waffenschranktüren. Das FinKey FS ist daher auch für Nachrüstungen geeignet. Es ist vom Design her an die bereits bestehenden FS-Tastaturen der anderen Wittkopp-Produktlinien angepasst und ergänzt so ideal das gesamte Unternehmensportfolio.

Vermarktung startet im ersten Quartal 2014
Die Vermarktung von Tresoren und Waffenschränken, die mit dem FinKey-Verschlusssystem ausgestattet sind, wird im ersten Quartal 2014 anlaufen. „Sobald die technische Anpassung des Schließsystems an die bestehenden Tresorserien erfolgt ist, können wir mit dem Verkauf starten“, so Franz-Josef Zimmermann. „Wir gehen davon aus, dass wir unseren Kunden die ersten Tresore mit biometrischem Verschlusssystem auf der „Jagd & Hund“ Anfang Februar in Dortmund präsentieren können.“

Die HARTMANN TRESORE AG gehört zu den führenden Anbietern von Tresoren und ist mit mehreren Standorten in Deutschland, dem europäischen Ausland und dem Mittleren Osten vertreten. Zum Sortiment gehören geprüfte und zertifizierte Tresore aller Art für den privaten und gewerblichen Einsatz sowie branchenspezifische Sicherheitslösungen, z. B. für Hotellerie und Gastronomie, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, Behörden, die Automobilbranche und für Filialisten aus den verschiedensten Bereichen.

Weitere Informationen zum Produktprogramm erhalten Interessenten unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-8737673 oder per Mail an info@hartmann-tresore.de.

Kontakt:
HARTMANN TRESORE AG
Franz-Josef Zimmermann
Pamplonastraße 2
33106 Paderborn
+49 (0) 5251 / 17 44-0
info@hartmann-tresore.de
http://www.hartmann-tresore.de

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